ePayment Interview

ExperCash ist einer der führenden Full-Service-Provider für komplettes Financial Supply Chain Management. Das Unternehmen unterstützt mit seinen ePayment Lösungen Online-Shops bei der Abwicklung aller Prozesse rund um die Zahlungsvorgänge.

Erfahren Sie im Interview mit André Boeder mehr zum Thema.

Bitte beschreiben Sie Ihre Lösung in drei Sätzen?
Vom ePayment, über Risikomanagement bis zum vollständigen Debitorenmanagement unterstützen wir Internethändler bei ihrem gesamten Financial Supply Chain Management; auch für Verkäufe ins Ausland.
Mit ExperCash haben Internethändler nur einen Partner, der alle Prozesse ihres Online-Zahlungsverkehrs von A-Z übernimmt. Auch für die PCI-Zertifizierung sorgen wir für unsere Händler.

Was sind die Highlights Ihrer Lösung?
Unsere Händler schätzen die Vielfalt an Bezahlverfahren, die wir ihnen aus einer Hand bieten. Insbesondere die große Anzahl an länderspezifischen Bezahlarten. Denn gerade, wenn man Kunden in anderen Ländern gewinnen möchte, ist das Anbieten von für die Käufer gewohnten Bezahlarten eine wichtige vertrauensbildende Maßnahme.

Die Vielfalt an Bezahlarten ergänzen wir perfekt mit einem besonders ausgefeilten Risikomanagement, so dass es für unsere Händler auch wirtschaftlich ist, bei Käufern beliebte, aber für den Händler risikobehaftete Bezahlverfahren anzubieten. Unser Risikomanagement besteht aus mehreren Bausteinen: Adressprüfung, Bonitätsprüfung, Scoring, Betrugsprävention und Sperrlistenverwaltung.

Welche Preismodelle bieten Sie an?
Wir bieten verschiedene Pakete, angepasst auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Online-Shops, an. Unsere Pakete sind so ausgelegt, dass sie flexibel mit den Anforderungen unserer Kunden mitwachsen.

Unser Einsteigerpaket ist eBASIC. Möchte ein Händler seinen Kunden das Bezahlen per Kreditkarte, giropay und sofortüberweisung.de ermöglichen, dann kümmern wir uns um die entsprechenden Akzeptanzverträge zu bestmöglichen Konditionen und wickeln die Transaktionen für diese Bezahlarten komplett ab. Alles aus einer Hand. eBASIC ist schon ab 15€ monatlicher Grundgebühr zu haben. Hinzu kommen Gebühren für die Einrichtung und für Transaktionen sowie das Disagio, das je Bezahlart variiert.

Wie viele Mitarbeiter beschäftigen sich mit der Weiterentwicklung der Lösung?
Weltweit sind etwa 300 Mitarbeiter im Unternehmen tätig. Mehr als 30 davon beschäftigen sich permanent mit der Weiterentwicklung der Dienstleistungen.

Gibt es bereits Schnittstellen zu Shoplösungen?
Wir bieten Schnittstellen zu allen gängigen Shopsystemen, auch zu beliebten Open Source Systemen. Hier eine Auswahl unserer verfügbaren Plugins: ePages, Magento, osCommerce, OXID, xt:Commerce, plentyMarkets, Xanario. Für weitere Shopsysteme sprechen Sie uns bitte an.

Welche Rolle spielt das Thema Sicherheit in Ihrer Lösung?
Das Thema Sicherheit wird bei uns als Anbieter von Zahlungsdienstleistungen selbstverständlich groß geschrieben. Deswegen preferieren wir bei der technischen Anbindung an unser System die iFrame Technologie. Diese Lösung bietet ein Höchstmaß an Datensicherheit.

Bei der iFrame Integration der Payment Lösung in einen Online-Shop, werden die sicherheitsrelevanten Zahldaten in einem sogenannten „inline frame“ innerhalb des Shops eingegeben, jedoch technisch direkt an unsere Server übertragen. Somit werden alle Vorteile aus Popup/Redirect und API Integration kombiniert: Durch die Einbettung und die Verwendung von CSS muss der Kunde den Online-Shop nicht verlassen und bleibt innerhalb der gewohnten CI. Diese Integrationsart wird ebenfalls auf Grund des geringen Implementationsaufwands von unseren Kunden preferiert.

Gleichzeitig werden keine sicherheitskritischen Zahldaten auf den Rechnern des Online Händlers verarbeitet, was eine teure eigene PCI Zertifizierung erspart. Um Diebstahl und Missbrauch mit Kreditkarten zu reduzieren setzen sich VISA und MasterCard für mehr Datensicherheit ein. Für eine einheitliche Vorgehensweise bei der Umsetzung von Sicherheitsanforderungen, haben sich VISA und MasterCard auf einen gemeinsamen Standard geeinigt: den “Payment Card Industry (PCI) Data Security Standard”.

Die PCI gilt für die gesamte Kartenzahlungsbranche und fordert eine organisatorische und technische Sicherheitszertifizierung für alle Shops, die Kreditkartendaten speichern.

Nicht zertifizierte Unternehmen können bei einem Datendiebstahl für den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden. Händler, die die ExperCash iFrame- oder Popup-Technologie nutzen, müssen nicht aufwendig nach PCI zertifiziert werden, sondern durchlaufen nur einen Prozess mit elf Fragen. So sparen sich Händler je nach Größe 2.000 € oder mehr pro Jahr.

Außerdem entfallen so die umfangreichen externen und internen PCI Implementierungs-Aufwendungen sowie die regelmäßigen Einhaltungskontrollen. Voraussetzung hierfür ist, dass alle Kartentransaktionen ausschließlich über den ExperCash iFrame abgewickelt werden. Über die schwerwiegenden Konsequenzen bei Nichteinhaltung der Vorgaben müssen unsere Kunden sich bei einer Abwicklung über den ExperCash iFrame keine Gedanken machen.

expercash.de Screenshot

Payment Service Provider

Außerdem ist ExperCash seit Jahren von Visa oder MasterCard für die 3-D Secure Technologie zertifiziert. Mit 3-D Secure werden Transaktionen online authentifiziert. Das bedeutet zusätzlichen Schutz zur Kartenprüfziffer und bietet dem Händler teilweise eine Zahlungsgarantie.

So sorgen die beiden Kreditkartenunternehmen mit dieser Technologie für zusätzliche Sicherheit beim Bezahlen. Das Betrugsrisiko sowie der Ausfall von Zahlungen durch Kartenmissbrauch reduzieren sich erheblich. Händler, die unsere Services nutzen, können ganz einfach ihren Kunden die sichere Zahlung über 3-D Secure anbieten.

Sind Sie schon international aufgestellt?
Ja, wir bieten unseren Händlern bereits seit Jahren auch internationale sowie länderspezifische Bezahlverfahren an. Mit Niederlassungen in Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden sowie Spanien unterstützen wir unsere Kunden bei ihren Expansionsvorhaben.

Das Angebot von beliebten und auf den Zielmarkt abgestimmten Bezahlarten in Online-Shops schafft Vertrauen, gerade bei Kunden aus dem Ausland und steigert so den Absatz. Online Händler profitieren von unserer jahrelangen Erfahrung im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr. Mit ExperCash werden Ländergrenzen nicht zu Expansionsgrenzen.

Wo liegen Ihre Stärken?
Unsere Stärke ist die Beratung. Wir verstehen uns nicht als reiner Abwickler, sondern betreuen unsere Kunden mit unserem persönlichen Kundenservice. Wir unterbreiten keine standardisierten Angebote, sondern beraten den Online Händler, welches Paket mit welchen unserer Services aus den Bereichen ePayment, Risikomanagement und Debitorenmanagement exakt auf seine Bedürfnisse passt. Und wenn das Online Geschäft unserer Händler wächst und gedeiht, dann wachsen unsere Lösungen mit.

Diese Beratungskompetenz gepaart mit permanenter technologischer Weiterentwicklung insbesondere für immer mehr Sicherheit im ePayment zeichnen ExperCash im Markt aus.

Woran arbeiten Sie zur Zeit?
Wir arbeiten derzeit an einer Betrugspräventionslösung für Händler jeder Größe. Derzeit sind die existierenden Lösungen häufig sehr komplex und für kleinere Händler unwirtschaftlich. Mit unserer neuen Plattform, die ab Oktober 2010 einsetzbar sein wird, können wir vom kleinen Mittelständler bis zum Großkonzern alle Bedürfnisse im Bereich Betrugsprävention erfüllen.

Auch individuelle Regelsets sind möglich. Außerdem gibt es eine spezielle Weboberfläche zur manuellen Prüfung der Transaktionen, sofern vom Händler gewünscht. Mit unserer neuen Plattform sparen Händler nicht nur Geld sondern auch Zeit.

Andre Boeder von ExperCash

Epayment Service Provider

Verraten Sie uns Ihren beruflichen Werdegang?
Schon seit meiner Jugend bin ich selbständig im Bereich IT und dem frühen eCommerce tätig. Zwischenzeitlich war ich bei der SAP AG, Walldorf. Vorher hatte ich bereits Erfahrungen in Bankenprojekten gesammelt. Zusammen mit einem Kollegen der SAP entstand dann 2002 die Idee zu einem Payment Service Provider.

Wo informieren Sie sich selbst zum Thema Online-Shopping?
Wenn mal etwas Zeit bleibt, blättere ich durch die Internetworld Business und das eCommerce Magazin. Ansonsten habe ich viele spezielle Payment Newsletter aus den USA und dem Rest der Welt abonniert. Für die Foren und Blogs fehlt mir leider meist die Zeit.

Quelle: http://www.shopbetreiber-blog.de

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Kartellamt prüft Payment Bezahldienste

Der Rechtsstreit zwischen den beiden Internet-Bezahldiensten Giropay und Sofortüberweisung.de geht in die Pause. Das Landgericht Köln hat das Verfahren ausgesetzt, weil der Streit inzwischen auch für das Kartellamt interessant ist. Das Amt hat Bedenken bezüglich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Bankenbranche angemeldet. Nach Banktip-Informationen wird eine Urteilsverkündung erst im nächsten Jahr erfolgen.

Vorwurf wegen mangelnder Sicherheit

Giropay hatte den Konkurrenten Payment Network wegen unlauteren Wettbewerbs verklagt. Der Vorwurf galt den angeblich fehlenden Sicherheitsstandards von Sofortüberweisung. Bei Sofortüberweisung gibt man Daten wie PIN und TAN direkt in das System von Sofortüberweisung.de ein. Beim giropay hingegen wird der Kunde zur Eingabe von PIN und TAN an die jeweilige Bank-Website weitergeleitet.

Die Funktionsweise von Sofortüberweisung.de wertete Giropay als Weitergabe der Daten an Dritte, was laut den AGB der Banken verboten ist. Das Kartellamt wirft den Banken in seinem Schreiben an das Gericht jedoch vor, genau diese AGB auf die Bedürfnisse von giropay zugeschnitten zu haben. Hinter giropay stehen die Sparkassen, Genossenschaftsbanken und die Postbank. Gerüchte über Kontensperrungen nach Nutzung von Sofortüberweisung machten im Internet die Runde.

Anpassung der AGB kartellrechtlich relevant

Eigentlich sollte das Urteil am 13. Oktober verkündet werden. Wie ein Sprecher des Landgerichtes gegenüber Banktip bestätigte, ruht das Verfahren nun. Es habe inzwischen kartellrechtliche Dimensionen. Nach dem Bericht der “Financial Times Deutschland” äußert das Kartellamt in seinem Brief den Verdacht, dass dem Bezahldienst giropay die Konkurrenz vom Leib gehalten werden soll.

Das Kartellamt erhält nach Banktip-Informationen alle Akten des Falles zur Durchsicht, die Beteiligten dürfen sich nach der Prüfung selbst noch einmal äußern. Mit einer Urteilsverkündung ist nicht vor dem nächsten Jahr zu rechnen.

Quelle: http://www.banktip.de

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Aktuelle Payment Solution Umfrage

Payment Solution

Payment Solution

Das Bezahlen im Internet bleibt aufgrund des Spannungsfelds zwischen Kundenwünschen und Vermeidung von Zahlungsausfällen eine wichtige Herausforderung für Online-Händler. Wie die Anbieter mit dieser Herausforderung derzeit umgehen, möchte das E-Commerce-Leitfaden-Team mit einer aktuellen Händlerbefragung ermitteln. Die Ergebnisse fließen auch in die Neuauflage des E-Commerce-Leitfadens ein, die für Anfang 2011 geplant ist.

Die Gestaltung der Zahlungsabwicklung ist für Online-Händler keine leichte Aufgabe. Mittlerweile steht eine Vielzahl an unterschiedlichen Zahlungsverfahren zur Verfügung, die sich in Bezug auf die Akzeptanz bei den Kunden, das Zahlungsausfallrisiko und die Kosten stark voneinander unterscheiden. Zusätzlich müssen die Anbieter sich überlegen, welche Maßnahmen sie zur Risikoreduzierung und zur Beitreibung offener Forderungen ergreifen und inwieweit sie Prozessschritte automatisieren oder an externe Dienstleister auslagern wollen.

Um Online-Händler unter anderem bei der Gestaltung der Zahlungsabwicklung im ECommerce zu unterstützen, hat ein Konsortium bestehend aus elf namhaften Payment Solution Providern und dem Forschungs- und Beratungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg den E-Commerce-Leitfaden (www.ecommerce-leitfaden.de) ins Leben gerufen. Der kostenlose Leitfaden gibt kompakt und aus einem Guss Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den elektronischen Handel.

Welche Themen die Online-Händler in Bezug auf die Zahlungsabwicklung derzeit beschäftigen, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind und wie sie mit diesen
Herausforderungen derzeit umgehen, das möchte das E-Commerce-Leitfaden-Team mit einer aktuellen Händlerbefragung ermitteln. Die Ergebnisse werden von ibi research anonymisiert ausgewertet und wie gewohnt den Händlern zur Verfügung gestellt. Sie bilden zudem eine wichtige Grundlage für die neue Version des E-Commerce-Leitfadens, die für Anfang des Jahres 2011 geplant ist.

Die Befragung basiert auf bisherigen Ergebnissen des Projekts E-Commerce-Leitfaden sowie den praktischen Erfahrungen der Leitfaden-Partner Atrada, atriga, cateno, ConCardis, creditPass, etracker, Hermes Logistik Gruppe Deutschland, janolaw, mpass, Saferpay und xt:Commerce. Dr. Ernst Stahl, Research Director bei ibi research, erläutert dazu: „Die Erfahrungen mit unterschiedlichen Zahlungsverfahren werden in der Befragung ebenso behandelt, wie das Risiko- und Forderungsmanagement und die besonderen Herausforderungen beim Verkauf ins Ausland. Die Händler bekommen – im Verlauf der Befragung selbst sowie durch die Ergebnisse – wertvolle Tipps, wie sie ihre Prozesse in Zukunft besser gestalten können.“

Die Umfrage ist unter folgender URL erreichbar:

http://www.ibi.de/payment-studie

Unterstützt werden der E-Commerce-Leitfaden sowie die aktuelle Befragung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Bundesverband der Dienstleister für
Online-Anbieter e.V., dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. sowie von zahlreichen Kammern und Verbänden.

Händler, die sich an der Befragung beteiligen, erfahren mehr über die aktuellen Möglichkeiten im Bereich des E-Payments und erhalten auf Wunsch eine kostenlose
Zusammenfassung der Studienergebnisse. Diese ermöglicht es ihnen, ihren aktuellen Entwicklungsstand in den unterschiedlichen Themenfeldern mit anderen Händlern zu
vergleichen. Als kleines Dankeschön werden unter den Teilnehmern je fünf Exemplare der neuen, dritten Auflage des E-Commerce-Leitfadens sowie jeweils ein Jahresabonnement der Fachzeitschriften t3n und Internet World Business verlost.

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Epayment bei der Mail Order World 2010

Die Mail Order World findet vom 28. bis 30. September 2010 parallel zum Deutschen Versandhandelskongress in Wiesbaden statt und hat sich zur größten Fachmesse für das gesamte Spektrum des europäischen Versandhandels entwickelt.

plentySystems wird die neue Version 4.3 der E-Commerce Komplettlösung plentyMarkets in Halle 5, Stand 510 präsentieren und Online-Händler können sich dort direkt über die innovative Software informieren.

Mit plentySystems präsentieren sich in diesem Jahr auch paymorrow und EXPERCASH allen plentyMarkets Usern und Interessenten. Unter dem Motto  „Mehr Wachstum durch starke Partner!“ wird eindrucksvoll demonstriert, wie einzelne E-Commerce Prozesse durch eine intelligente Softwaresteuerung perfekt ineinandergreifen und sich dadurch Zeit und Kosten sparen lassen.

„Wir bieten den Online Händlern ihre eigene Kreditkartenakzeptanz und weitere Payment Service Provider Dienste an. Viele Kunden bevorzugen die direkte Bezahlung im Online Shop und direkt an den Online Händler; im Gegensatz zu einer Walletlösung.“, betont André Boeder, Geschäftsführer der EXPERCASH GmbH. „Das steigert das Kundenvertrauen und ist obendrein bequemer, da bei vielen Wallets bei Neukunden noch eine Anmeldung erfolgen muss.. Durch die eigene Kreditkartenakzeptanz und unsere Payment Services verringert sich die Abbruchquote an der Kasse erheblich und der Händler erzielt eine nachhaltige Umsatzsteigerung, die er zur Finanzierung des Wachstums verwenden kann.“

Durch die stimmige Mixtur aus Bewährtem und Innovativem, aus Regionalem und Internationalem, bietet die Fachmesse für Dienstleister und Produzenten, Anwender und Agenturen, Insider und Einsteiger das optimale Geschäftsumfeld. Die Mail Order World liefert Ihnen die ideale Plattform für das gesamte Spektrum „rund um den Versandhandel“. Und das auf hohem, aber persönlichem Niveau!

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MasterCard kauft Payment Service Provider EXPERCASH

MasterCard Inc., New York, und die Muttergesellschaft der EXPERCASH GmbH, die DataCash Group plc, London, haben heute die Übernahme der DataCash Group plc sowie deren Tochtergesellschaften durch MasterCard Inc. beschlossen. Durch die Übernahme will MasterCard seine Marktposition bei Zahlungsabwicklungen im E-Commerce-Segment in Europa erweitern und sein Produktangebot weiter ausbauen.

Die DataCash Gruppe gehört mit ihrem umfassenden Angebot an Payment Produkten insbesondere in Europa zu den führenden Service Providern. Innerhalb der Gruppe zeichnet die EXPERCASH GmbH für Deutschland, den größten eCommerce Markt in Europa, und die Länder in Zentraleuropa verantwortlich und ist damit auch für die Ausweitung der Marktposition MasterCards im eCommerce in Europa von zentraler Bedeutung.

MasterCard verspricht sich desweiteren von der Akquisition, dass die Fähigkeiten und Expertise im Bereich Betrugsbekämpfung kombiniert werden, um Händlern ein sogenanntes „end-to-end“ Fraud Screening und Management Services anbieten zu können. Hierbei setzt das Unternehmen insbesondere auf das ausgefeilte Risikomanagement von ExperCash.

Die ExperCash Händler werden in Zukunft von eCommerce Produkten der neuesten Generation sowie Mobile Commerce Lösungen und neuen Payment Service Provider Produkten vor allem für den internationalen Handel profitieren. ExperCash wird auch weiterhin eigenständig am Markt agieren.„eCommerce hat bedeutenden Anteil an der Wachstumsstrategie von MasterCard, zu dem wir mit den ExperCash Services und Systemen einen maßgeblichen Beitrag leisten werden.“, kommentiert André Boeder, Geschäftsführer der EXPERCASH GmbH das Übereinkommen. „Die anstehende Übernahme eröffnet uns die große Chance, unsere Lösungen als Teil der renommierten MasterCard Inc. auszubauen und international weiter zu verbreiten. Für unsere Kunden, Partner und Mitarbeiter stellt die Ankündigung einen Meilenstein in unserer weiteren Entwicklung dar.“

Das Board von DataCash hat die Übernahme durch MasterCard einstimmig gebilligt mit einem Gesamtvolumen ca. 333Mio. GBP (ca. 406 Mio. EUR). Die Transaktion steht nunmehr unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Wettbewerbsbehörden und Aktionäre.

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Liquidität im Mitttelstand

Zahlungseingänge lassen auf sich warten, Rechnungen werden nicht beglichen, Forderungsausfälle belasten kleine und mittelständische Unternehmen.
Das muss nicht sein: Die Zahlungsmoral lässt sich durch ein professionelles Forderungsmanagement positiv beeinflussen.

Im Durchschnitt erreichen in Deutschland Zahlungen erst nach 42 Tagen ihren Empfänger. Eine Kreditversicherung oder die Einschaltung von Inkassobüros ist wegen der entstehenden Mehrkosten in vielen Fällen nicht optimal. Ein gezieltes Forderungs- und Debitorenmanagement wird daher immer wichtiger. Die stetige Überwachung von Zahlungseingängen, eine zeitnahe Erkennung von Zahlungsverzügen und ein konsequentes Mahnwesen, bieten sehr gute Chancen an sein Geld zu kommen.

Speziell im E-Commerce wird das Debitorenmanagemt zunehmend wichtiger, um den Onlineshopper die beliebte Zahlart “Rechnung” anbieten zu können. Und so beliebt das Zahlen per Rechnung ist, beschert es dem Onlineshop Betreiber nicht nur bessere Conversion Rates, nein es bringt auch leider das Thema “offene Rechnungen” mit sich. Damit Sie dennoch Ihren Kunden alles bieten können, was sich diese wünschen, bietet es sich also an, das Debitorenmanagement in Professionelle Hände zu geben und sich z. B. von Expercash unterstützen zu lassen.

Es geht also doch – zufriedene Kunden dank Payment Service Provider via Rechnungskauf und eine hohe Liquidität.



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E-Commerce Traing

Gute Onlineshops bedienen die Bedürfnisse seiner Kunden perfekt – ob im Hinblick auf die Shop-Gestaltung, die Produktauswahl, das Online Payment oder die Zustellung der bestellten Ware.

Die Signale für Profis im E-Commere sind ideal: Laut einer aktuellen Studie des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh) erzielte der Versand- und Online-Handel im vergangenen Jahr 53,3 Prozent seines Umsatzes über das Internet. Der Online-Umsatz mit Waren wuchs damit um rund 16 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro. Für 2010 rechnet der Verband mit einem zweistelligen Umsatzplus im Internet.

Potenzial, das es zu nutzen gilt! Deshalb stehen im Rahmen der Hermes eTraining Days der Online Shop und die Kunden im Fokus.

In praxisorientierten Workshops gibt es die Möglichkeit, individuellen Fragen mit Experten renommierter eCommerce-Unternehmen zu erörtern und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.

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Sandoba mit neuer I-Frame Payment Schnittstelle

Das Shop System CP::Shop von Sandoba hat mit der neuen Version 2010.1 eine neue ExperCash I-Frame Schnittstelle für mehr Sicherheit in der Kartendatenverarbeitung.

Die alte Schnittstelle von ExperCash wurde überarbeitet und um eine neue Schnittstelle ergänzt, die die Bezahlung nicht über die Infrastruktur des Shop-Betreibers, sondern innerhalb eines iFrame über die Infrastruktur von ExperCash durchführt. Dadurch ist eine maximale Sicherheit bei der Abwicklung der Transaktionen gewährleistet.

Im Administrationsbereich kann für diese neue Schnittstelle festgelegt werden, welche Zahlungsarten über ExperCash abgewickelt werden sollen. Neu dabei ist auf diesem Weg giropay. Auch diese Payment Schnittstellen sind ab sofort kostenlos verfügbar.

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300 Milliarden Euro Verluste im Jahr durch offene Forderungen

Wie wichtig Risikomanagment und Debitorenmanagement sind und dass dies immer wichtiger wird, zeigt die folgende aktuelle Studie:

Durch Zahlungsausfälle entstehen europäischen Firmen tägliche Verluste von 822 Millionen Euro. Dies ergab eine Umfrage unter 6.000 Unternehmen in über 20 europäischen Ländern.

Der “European Payment Index 2010″ liefert Zahlungsrisiken, deren Hintergründe und Entwicklungen und ist die derzeit umfangreichste Studie zur Zahlungsmoral in Europa.

Nur zehn Prozent der befragten Unternehmen in Europa glauben danach jedoch, dass sich die Situation in den nächsten zwölf Monaten merklich verbessern wird.

“Besonders hart trifft die schlechte Zahlungsmoral kleine und mittelständische Unternehmen. 3,0 Prozent aller Forderungen werden hier nicht bezahlt, im Vergleich zu 2,6 Prozent insgesamt.

Ausstehende Forderungen können hier schnell zu einer Gefährdung der Existenz werden”.

52 Prozent der befragten Unternehmen sind sich zudem unsicher, ob sie die benötigte Unterstützung durch ihre Banken bei der Überwindung von Engpässen oder dem Ausbau ihres Geschäfts erhalten.

Die Durchschnittsdauer bis zum Zahlungseingang ging in Europa von 57 auf 55 Tage zurück. Am schnellsten werden Rechnungen in den skandinavischen Ländern beglichen.

In Finnland gehen Zahlungen im Durchschnitt mit lediglich fünf Tagen, in Schweden und Norwegen mit sieben Tagen Verspätung ein. Deutschland belegt mit zehn Tagen Verspätung einen guten dritten Platz.

Das Schlusslicht in Europa bilden Griechenland mit 42 Tagen, Italien mit 49 Tagen und Portugal mit 51 Tagen Zahlungsverzögerung.

In Deutschland werden die Rechnungen in allen Branchen im Vorjahresvergleich schneller bezahlt – möglicherweise ein Zeichen für den allmählichen Aufwärtstrend der deutschen Wirtschaft: 69 Prozent aller
Rechnungen werden fristgerecht innerhalb von 30 Tagen beglichen. Damit liegt Deutschland auf einem Spitzenplatz in Europa.

Der beunruhigende Aspekt in Europas größter Volkswirtschaft bleibt jedoch der signifikante Zuwachs an Abschreibungen, die von 2,1 Prozent im Vorjahr auf 2,6 Prozent zugelegt haben.

Im Zuge der schwierigen Marktbedingungen erkennen viele Unternehmen die zunehmende Bedeutung eines umfassenden Kreditmanagements, wozu auch die Beachtung des hohen administrativen Aufwands gehört.

Europäische Firmen könnten mindestens 25 Milliarden Euro sparen, wenn sie auf zeit- und geldaufwändige Prozesse zur Verfolgung säumiger Zahler verzichten könnten.

Die Mehrheit der Befragten bemüht sich deshalb, mithilfe schärferer Kreditprüfungen bereits zu Beginn des Vertriebsprozesses die Zahlungsfähigkeit ihrer Kunden zu durchleuchten.

(Quelle: http://muenchen.business-on.de / Intrum Justitia, Dorothea Dühr)

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Einbindung Payment-Systeme

payment

payment

Bezahlen im Internet: Zunächst geht das wie im realen Leben. Man füllt seinen Warenkorb und geht am Ende zur Kasse. Es gibt aber unterschiedliche Modelle. Und das Spektrum der Anforderungen reicht von Umsatzsteigerung, Datensicherheit über Ausfallrisikominimierung bis zu Kostenreduktion. Insbesonderen das Angebot der Zahlarten ist dabei unbedingt zu berücksichtigen.

Generell gilt: Je mehr Bezahlarten angeboten werden, dest geringer ist die Abbruchquote: Wussten Sie zum Beispiel, dass nur 20% der Deutschen eine Kreditkarte besitzen? Und 65% die Bezahlung über Rechnung bevorzugen?

Mögliche Online Payment Zahlartenangebote sind:

  • Kreditkarten
  • Onlineüberweisungen
  • Wallets
  • Lastschrift / Rechnung
  • Bezahlen über Mobiltelefon
  • Micropaymentaccounts oder
  • Bezahlkarten für unter 18 Jährige

Je höher die Akzeptanz (offene Rechnung, Lastschrift) desto höher leider auch das Ausfallrisiko. Hier empfiehlt sich eine Versicherung des Forderungsausfallrisikos (liegt bei ca. 3-5%). Auch lässt sich das Risiko mit einem Scoring mit diversen Prüfungen (Adressprüfung, Bonitätsprüfung, etc.) minimieren.

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